Hypnotherapie & Generatives Coaching

“Hypnotherapie heisst Lernen von sich selbst!”

In den letzten Jahren habe ich u.a. bei Gunther Schmidt, Stephen Gilligan, Ortwin Meiss (alle drei waren Schüler Milton Ericksons) verschiedene Ansätze hypnosystemischer, -therapeutischer Methoden (s.u. “Zur Person/ Qualifikationen”) gelernt.
Als Heilprakterikerin für Psychotherapie biete ich im Rahmen meines transformARTions-Coaching-Ansatzes folgende Therapieansätze an ( meine Hypnotherapieausbildung Metaforum international hatte folgende Module):

  • Hypnotherapeutische Lösungswege für Depressionen und Burn-Out, – beim Dipl.-Psych., Trainer Psychotherapeuten Ortwin Meiss, Leiter des Milton Erickson Instituts Hamburg, freie Psychotherapeutische Praxis in Hamburg (Coaching, Therapie).
  • Regressionstechniken der Hypnotherapie, Persönliche Erinnerungen als Ressourcen nutzen, – bei Dr. Henning Alberts, Arzt für Neurologie und Psychiatrie mit eigener Praxis mit Schwerpunkt Hypnose in Stuttgart.
  • Trance und hypnotische Prozesse in Gruppen, – bei Dr. Henning Alberts (s.o.) und Tom Andreas (NLP-Lehrtrainer und -Coach im eigenen Institut in Köln)
  • Generatives Coaching – Disziplinierter “Flow”und kreatives Handeln, – bei Dr. Stephen Gilligan (USA), praktizierender Psychologe in Encinitas, Kalifornien, einem der profiliertesten Vertreter der Ericksonschen Hypnotherapie

Generatives – schöpferisches – Coaching, gelehrt von Dr. Stephen Gilligan, betrachtet das Leben eines jeden Menschen als eine großartige Bewusstseinsreise, auf der es möglich ist, für das eigene Leben und für die Welt neue Realitäten zu erschaffen und neue Lösungen zu finden. Sogar Probleme und unvermeidliche Rückschläge werden auf dieser Heldenreise zu Möglichkeiten für ein weiteres kreatives Wachsen. In diesem Prozess wird erkundet, wie schöpferisches Coaching Menschen dabei helfen kann, diese Möglichkeiten wahrzunehmen, indem sie den Zustand eines “disziplinierten Flow” entwickeln. Dies bezeichnet einen paradoxen Prozess, bei dem man absolut strukturiert ist, sich jedoch gleichzeitig eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit in jegliche Richtung bewahrt. Voraussetzung für die erforderliche „Disziplin“ ist die Entwicklung und Aufrechterhaltung positiver Beziehungen

  • zur Zukunft
  • zum inneren “Zentrum”
  • zu hilfreichen Ressourcen
  • zu vielen Problemen oder Hindernissen, die einem während der Reise begegnen.

“Flow” setzt dann die Fähigkeit voraus, sich über all diese Inhaltsebenen hinaus zu öffnen und die Entfaltung eines kreativen Bewusstseins zu ermöglichen. Wir kennen diesen Zustand von Menschen, die Außerordentliches leisten, die hart dafür arbeiten, aber dennoch darauf vertrauen, dass es “etwas darüber hinaus” gibt, das ihnen den Weg weist.

Bei der Transformation von Krisen – als Bereichernde Entwicklung von Persönlichkeit und Beziehungen, lernen wir, wie Krisen und Probleme mit Generativer Trance und hypnosystemischem Kompetenz-Coaching in Wertvolles verwandelt werden können. Diesen Ansatz habe ich im November 2013, in einem gemeinsamen Workshop mit Gunther Schmidt und Stephen Gilligan,  gelernt. Der Hintergrund hierzu: die Chinesen verbinden mit Krise zweierlei Eigenschaften: zum einen Gefahr und zum anderen Gelegenheit/Chance. Krisen werden als im Grunde unvermeidbare Transformationsübergänge im Leben eines jeden Menschen, und auch als einer der Hauptgründe dafür angesehen, dass Menschen oder ein Beziehungssystem Therapie und Coaching aufsuchen. Krisen können durch eine Vielzahl an Faktoren ausgelöst (getriggert) werden – bspw. durch Traumata, Änderung der Lebenssituation (in Rente gehen, die Kinder werden flügge etc.), durch Symptome oder soziale Umwälzungen. In welcher Form auch immer, was daraus resultiert, ist der Verlust einer herkömmlichen Identität und ein Mangel an Klarheit, welche neue Identität an Stelle der alten treten könnte, und damit gehen beide Aspekte einher, Gefahr und Chance. Es wird abwechselnd „zwischen dem alten und dem neuen Zustand“ bzw Befinden navigiert, was Gunther Schmidt gern auch auf seine humorvolle Weise”Problemlösungsgymnastik” gennt. Hypnosystemisch lassen sich Krisen auch verstehen als Ergebnis plötzlichen Zusammenbrechens von vertrauten intrapsychischen und interaktionellen Mustern. Entweder resultiert dies aus intensiver Eskalationen von symmetrischen und/oder komplementären Kampfmustern oder durch abrupte Zerstörung bewährter Muster (z.B. durch Verlust einer geliebten Person etc.). Die Prozesse, welche assoziiert sind mit konstruktiver Nutzung von gesunden Kompetenzen, werden dann aus der bewussten Wahrnehmung dissoziiert und von dysfunktionaleren Mustern mit primitiveren Lösungsversuchen abgelöst; es entsteht Amnesie im System für die eigenen Kompetenzen und eine extrem eingeengte Bewusstseinslage (Krisen-Tunnelvisions-Trance).